Topaktuell

 

Ökumenischer Gottesdienst zum Pfingstfest am Pfingstsonntag, 31. Mai um 9.00 Uhr auf dem Hirschegger Dorfplatz am Walserhaus

Wir nehmen die Corona-Hygiene-Maßnahmen als äußeren Anlass und das Pfingstfest als inneren guten Grund für einen ökumenischen, gemeinsam gefeierten Pfingstfestgottesdienst.

Es geht bei Pfingsten um das Verstehen durch Gottes Geist. Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit verstehen sich miteinander. Zugleich verstehen sie die Situation, in die sie gestellt wurden, verstehen ihre Berufung und den Sinn, der darin liegt. Sie verstehen sich und die Welt.

Wir finden, klares Verstehen mit Herz und Hirn im Licht des Wortes Gottes brauchen wir jetzt, wo so viel Unverstandenes unser Denken, Fühlen und Handeln durcheinanderbringen kann.

Wir feiern open-air. Bitte bringt euren Mund-Nase-Schutz mit!

Der Neue Gemeindebrief „Mosaik“ ist da.

Er wird versendet und liegt zugleich im Walserhaus und in der Post in Riezlern zur Mitnahme bereit. Er trägt den Titel „Beziehungswaise“ und wurde vor(!) der Corona-Krise entworfen, während des Beginns des Lock-Downs geschrieben und zeigt in der Pandemie seine Aktualität. Er kann auch auf dieser Homepageals Download gelesen werden.

Die Bitte um den jährlichen Kirchenbeitrag bzw. –steuer

wurde dem Gemeindebrief beim Postversand beigelegt. Bei dieser Form der Kirchensteuer setzen wir auf Selbsteinschätzung. Trotz und auch wegen Corona bitten wir im Namen der Kreuzkirche um Ihre und eure Solidarität. Die Kreuzkirche soll nicht in den „Lock-Down“ aus Altersgründen.

Anmeldungen für die ökumenische Luther-Tour werden ab sofort unter kreuzkirche@speed.at angenommen. Wir gehen davon aus, dass die Reise auf den Spuren der Reformation vom 17.-23. Oktober stattfinden wird. Infos dazu stehen im aktuellen Gemeindebrief „Mosaik“ und auf unserer Homepage www.kleinwalsertal-evangelisch.de

Gottesdienst Vorschlag (digital) aus Augsburg, St.Matthäus mit dem Thema: "Zeit für Helden": https://www.youtube.com/watch?v=KwSE4uckdd0

Wir freuen uns im Kleinwalsertal, dass ab dem 17.Mai wieder Gottesdienste in der Kreuzkirche stattfinden können. Die Hygiene-Vorschriften dazu sind sehr. Wir nehmen es mit Humor. Bitte bringen Sie, bitte bringt auf jeden Fall einen Mund-Nase-Schutz mit! Es gibt auch Einschränkungen bei der "Platzwahl".

Eine befreundete Pfarrerin stellt uns "ihren" Hausgottesdienst in Corona-Zeiten zur Verfügung für Ihre und eure Hausandacht. Predigt und Agende findet sich im Download unten.

Topaktuell ist auch:

es tut sich seit seit Kurzem viel in Fragen der Corona-Prophylaxe, der Einschränkungen und Lockerungen im Hinblick auf Bewegungsfreiheit und Grenze an der Walserschanze. Wichtig ist nun:

Für Kleinwalsertaler wird es jetzt möglich, im Allgäu einzukaufen, zum Arzt zu gehen und das Leben mit seinen Notwendigkeiten zu organisieren. Das hilft schon sehr im Alltag. Trotzdem ist es immer noch so, dass die Grenze relativ dicht ist.

Darum ist es auch wichtig zu sehen:

Ich argumentiere hier mit unserem Bürgermeister Andi Haid: Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist mit der Teilöffnung der Grenze getan. Das Ziel ist eine vollständige Öffnung. Dies entspräche auch der Wirklichkeit:

- Epidemologisch, weil diesseits und jenseits der Grenze vergleichbare Corona-Prophylaxe-Regeln gelten und der sogenante R-Faktor weit unter 1 liegt.

- Religiös, weil der „alte (katholische) Walser Kirchweg“ vom Kleinwalsertal nach Fischen bzw. nach Oberstdorf geht. Wir pilgern ihn jedes Jahr ökumenisch und wollen dies heuer auch wieder am 29. Juni tun. Außerdem gibt es, s.o., auf evangelischer Seite eine Kirchengemeinde. Sie soll nicht zerteilt werden! Zudem finden sich Christen und „religiöse Zaungäste“ zahlreich zu unseren Berggottesdiensten ein. Dies ist wirklich bedeutsam im gesamten kirchlichen Bereich Mitteleuropas.

- Wirtschaftlich, weil die Wertschöpfung im Kleinwalsertaler Tourismus auf offene Grenzen angewiesen ist … und die Oberallgäuer Wirtschaft auch vom Kleinwalsertal profitiert.

- Kulturell sind wir sowieso verbunden und

- emotional auch, weil wir uns hier eingesperrt fühlen und häufig Freunde, Familie und Verwandte in Deutschland  haben.

- Politisch ist das Kleinwalsertal Beispiel und Symbol des gelingenden „Friedensprojekts Europa“, weil sich hier halb Mitteleuropa trifft, das Leben, die freie Zeit und die wunderbare Natur durch den Tourismus genießt. Es bedeutet viel, dass hier Grenzen keine Rolle spielen – gerade in einer Zeit und einer Welt, in der nationalistische Kräfte in ganz Europa und in der ganzen Welt verstärkt ein Interesse an Grenzziehungen und der damit verbundenen Gewalt haben.

Auf manche Aspekte hatte ich auch schon hingewiesen auf meinem persönlichen Blog unter

https://medium.com/@frank.witzel62/

Wir wollen die Walserschanze wieder als Verbindung und nicht als Trennung erleben.

Es grüßt herzlich, seid behütet … ond bliiiibet xond, euer

Frank